Gasometer Leipzig

Über uns

das Kollektiv KOMMA stellt sich vor:

Magdalena Gack

Mich begeistern Strukturen und Dynamiken zwischenmenschlicher Verbindungen. Ein Streit kann der der Zeitpunkt sein, an dem wir beginnen, uns der Form unserer Verbindungen bewusst zu werden. Denn hier fällt uns auf, was schmerzhaft war oder ist. Ich persönlich halte diesen Moment für sehr wertvoll. Wenn wir uns dem Konflikt öffnen, können wir daran lernen, was wir brauchen und lernen, dies zu formulieren. Meine Motivation ist, Menschen und Gruppen genau dabei zu begleiten: Sich selbst und das Gegenüber erfahrend, von Ärger oder Unverständnis ins konstruktive Miteinander zu bewegen.

Als Politikwissenschaftlerin und Ressourcenökonomin liebe ich den Blick auf Strukturen auch unserer Gesellschaft.
Mein Zugang zur Mediation ist daher immer auch ein gesellschaftlicher, denn soziale Gefüge wirken sowohl nach innen, als auch von außen auf die Konfliktparteien ein. Ich arbeite besonders viel mit Gruppen und Teams in politischen oder Arbeitszusammenhängen.

Judith Kleibs

Interessen auszugleichen, bei der Lösung von Konflikten zu unterstützen und auf diese Weise zu einem friedlichen und bereichernden Miteinander beizutragen – das ist mir sowohl auf persönlicher als auch gesellschaftlicher Ebene wichtig. So habe ich nach meinem Soziologiestudium als Projektkoordinatorin in mehreren NGOs gearbeitet und mich zudem in zwei Jahresausbildungen intensiv mit Gewaltfreier Kommunikation auseinandergesetzt. Als Mediatorin ist es mir ein großes Anliegen, Begegnungsräume zu schaffen, in denen Konfliktparteien (wieder) in Austausch kommen können und die Bedürfnisse hinter den unterschiedlichen Meinungen sichtbar werden.

Jos Lammerts

Als Ethnologe und Politikwissenschaftler interessiere ich mich für soziale Gefüge und ihre Funktionsweisen. Spannend wird es immer, wenn diese nicht mehr wie gewohnt funktionieren. Häufig machen erst Konflikte sichtbar, dass es irgendwo ‚hakt’. Hier möchte ich als Mediator, Trainer und Moderator ansetzen. Ich unterstütze Gruppen und Einzelpersonen dabei, herauszufinden, welche Prozesse sich hinter einem Konflikt verbergen und welche Möglichkeiten sich daraus ergeben. Bei meiner Arbeit verstehe ich mich als „Übersetzer“ und Vermittler in besonderen Überforderungs- oder Krisensituationen. Hier möchte ich mit methodischer Vielfalt und offener Haltung einen kreativen und wertschätzender Dialog in Gang setzen. Grundsätzlich ist dabei mein Ziel, Konflikte und Krisen als gemeinsame Chance zu nutzen, um ein neues Miteinander zu finden.

Konkret biete ich:

Über meine Arbeit im GfK-Netzwerk Leipzig:

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Lisa Schlegel

Ich bin gern mit Menschen in Kontakt, die sich ihrer Konflikte – wie wir sie alle in der einen oder anderen Form kennen und erleben – gemeinsam annehmen möchten. Ganz gleich, ob im privaten Umfeld, am Arbeitsplatz oder im öffentlichen Raum: Konflikte sind ein normaler Bestandteil unserer Beziehungen. Wichtig ist, dass wir mit ihnen umgehen können. Denn wenn sich Konflikte verstetigen oder zuspitzen, binden sie oftmals all unsere Kräfte. Sie lassen einen den Blick füreinander bzw. für die gemeinsame Sache verlieren. Aus meiner Erfahrung als Mediatorin weiß ich, wie schwer ein erster Schritt aufeinander zu sein kann; aber auch, dass es leichter wird, wenn die Beteiligten ihre Situationen und Wünsche erst voneinander hören können.
Dann gemeinsam nach Lösungen zu suchen, ist für die Mediand*innen oft ein befreiender und stärkender Moment. Um dorthin zu gelangen, schafft die Mediation einen Raum für einen geschützten und strukturierten Gesprächsprozess – durch diesen möchte ich Sie gern begleiten.

Mich motiviert die Arbeit als Mediatorin aus mehreren Gründen sehr: Die Konfliktparteien sind und bleiben die Expert*innen ihrer Themen. Als Mediatorin kann ich dabei unterstützen, eigene und damit tragfähige Lösungen zu entwickeln. Positive Erfahrungen innerhalb der Mediation können außerdem über die akute Konfliktklärung hinauswirken. Erlerntes „Dialog-Werkzeug“ bleibt für zukünftige Auseinandersetzungen hilfreich.

  • Mediatorin und Konfliktmoderatorin,
  • Promovierte Afrikanistin, Politikwissenschaftlerin
  • Politische Bildungsarbeit, Veranstaltungskonzeption und -koordination/Konferenzorganisation

Anett Slaby

In der Vergangenheit war ich vorwiegend als Bildungsreferentin und pädagogische Mitarbeiterin in der Sozialen Arbeit und Wohlfahrtspflege sowie im Bildungsbereich tätig. Aus einem unverkennbaren Bedarf heraus, habe ich mit der Zeit mehr und mehr die Themen Kommunikation und Konfliktlösung in den Fokus gesetzt. Auf der Suche nach einem geeigneten Verfahren, bin ich bei Mediation gelandet. Mediation überzeugt mich vor allem deshalb, weil es den Sichtweisen der Beteiligten einen sicheren Rahmen gibt – eine Tatsache, die mir in meiner Arbeit sehr wichtig ist. Mehr zu mir findet sich unter www.anettslaby.de.

Anna-Lena Tschöpe

Ich habe Psychologie und Wirtschaft studiert und arbeite als Personalreferentin in der Führungskräfteberatung. In diesem Kontext begegne ich vielen Konflikten. Dabei interessieren mich die dahinterliegenden im Raum stehenden oft unausgesprochenen individuellen Interessen und Bedürfnisse. Als Mediatorin möchte ich genau diesen Raum geben, damit einen Austausch auf Augenhöhe ermöglichen und zu einer nachhaltigen Konfliktlösung beitragen.

KOMMA – Wofür unser Name steht

Ein Komma ist kein Punkt.

Hier ist nicht Stopp.

Ein Komma zeigt, dass es weitergeht.

In langen, verschachtelten Gebilden sorgt ein Komma für Struktur.

Ein Komma verbindet, was sonst alleine steht.

Es macht eine Pause und lässt ein Ganzes in Abschnitten betrachten.